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Das Lesen

"Eiland" von Aldous Huxley

Der englische Reporter William Farnaby wird im Zuge seiner Recherchen auf die tropische Insel Pala verschlagen, wo er zu seiner ?berraschung ein wahres Paradies vorfindet. Die Einheimischen nehmen ihn freundlich auf und w?hrend er sich langsam von westlichen Vorstellungen und Bequemlichkeiten verabschiedet, bemerkt er, dass ihm diese neue Kultur auf Pala viel zu bieten hat. Jedoch ist das Idyll bedroht, da im S?den der Insel ?lvorr?te lagern, an denen einige Nachbarl?nder interessiert sind...

Habe das Buch heute Nachmittag zuende gelesen und fand es an einigen Stellen durchaus faszinierend. Viele Dinge, die Huxley beschreibt, widersprechen unseren Vorstellungen von Moral komplett und erscheinen in unserer Gesellschaft als niemals durchsetzbar. Doch trotzdem schafft er in diesem Buch ein Paradies f?r sich und seine Leser, in dem es f?r jedes Problem eine gut durchdachte, wenn auch oft abwegige L?sung gibt.

Vor "Eiland" habe ich "Herr der Fliegen" von William Golding gelesen und es war interessant, den Unterschied zu sehen, der unwillk?rlich zwischen den Enden der beiden B?cher besteht. W?hrend bei "Herr der Fliegen" auf der "paradiesischen" Insel ein t?dlicher Konflikt entsteht, der nur durch das Eintreffen der sogenannten Zivilisation abgebrochen werden kann, herrscht bei "Eiland" ein wahrhaft paradiesischer Zustand auf der Insel, der wiederum durch den Einbruch der fremden, sich selbst als fortschrittlich bezeichnenden Macht, einfach seinen Zauber und sein Wesen verliert.
26.7.05 22:37





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